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<pre>Dank eines am Mittwochabend eingefahrenen 2:0-Erfolgs über den FC Köln kann sich nun topaktuell die Hertha darüber freuen, plötzlich ein gefühlter Anwärter auf die Europa League zu sein.  <p> Diese wurde jedoch wenig später durch den Video-Assistenten richtigerweise aberkannt, da Leo Bittencourt bei seinem Kopfballtor nur knapp im Abseits stand.  <p>  „Das Ergebnis schmeckt uns nicht. Aber wenn uns der gegnerische Trainer sagt, dass wir sehr unangenehm waren und wir in dieser Verfassung noch eine Menge Punkte holen werden, zeigt das, wie der Auftritt der Mannschaft war.“ <p> Oder anders ausgedrückt: Der FCA ist gegen die Niedersachsen seit drei Duellen ungeschlagen (2 S, 1 U). <p>  Wie es soweit kommen konnte, verrät ein Rückblick auf die ersten sechs Spieltage, an denen die Rothosen zumindest zwei, die Bremer dagegen noch keinen einzigen Dreier landeten.  </pre>


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<pre>In der vergangenen Saison ist den Gladbachern ein Heimsieg gegen Dortmund jedoch nicht gelungen. Damals setzten sich die Schwarz-Gelben mit 3:1 durch. Es war der erste Sieg des BVB in Mönchengladbach seit Oktober 2009.  <p> Interessant ist, dass Frankfurt auch in der Gesamt-Bilanz vorne liegt: Von den bisherigen 47 Heimspielen in der Bundesliga hat die Eintracht 18 gewonnen — dagegen reisten die Bayern „nur“ 13 Mal als Sieger nach Hause.  <p>  Gegen die „Fohlen“ bestritten die Hanseaten nämlich auch ihr letztes Bundesliga-Spiel, das sie 2018 mit 2:1 im Volkspark gewannen. <p> Dabei liegt Schalke in der Heimtabelle mit 13 Punkten aus acht Spielen nur auf Rang 10 und die Ingolstädter holten sieben ihrer insgesamt 12 Zähler in der Fremde. <p>  Ã„hnlich schlecht sieht die Augsburger Bilanz in den bisherigen vier Bundesliga-Heimspielen gegen die Dortmunder Borussia aus.  </pre> 


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<pre> Und als sich alle schon mit einem 0:0 abgefunden hatten und die Eintracht schon mit vier Punkten aus zwei Spielen rechnete, wurde eine harmlose Flanke des Darmstädter Sandro Sirigu immer länger und gefährlicher und senkte sich ins Frankfurter Tor — 0:1.  <p> Wurde die Partie von Tolisso und James noch vor dem Halbzeitpfiff wieder in die Spur gebracht, kam die verbleibende Spielzeit dann einem vorhersehbaren Triumphzug gleich: Ohne so richtig ins Schwitzen zu kommen, wurde die Uhr von den nunmehr unantastbaren Gästen mühelos heruntergespielt.  <p>  Mit dieser neuerlichen Pleite hat sich die Situation beim Aufsteiger naturgemäß nicht verbessert. Allerdings stehen die Düsseldorfer nicht viel schlechter da, da auch die Konkurrenz nicht bzw. nicht voll gepunktet hat. <p>  Scheint Heiko Herrlich den defensiven Problemen mittlerweile aber zunehmend erfolgreich zu Leibe zu rücken, sehen die Perspektiven nun auch in Frankfurt überaus passabel aus. <p>  Nun soll am Samstag gegen Freiburg für einen „positiven Abschluss“ der englischen Woche und des Jahres gesorgt werden. Die Chancen dafür stehen gut, denn der FCA ist zuhause in der Bundesliga gegen die Breisgauer noch ungeschlagen. Augsburg feierte zwei Siege und holte drei Unentschieden.  </pre>


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<pre> Gegen die „Fohlen“ war Köln in allen wichtigen Belangen unterlegen. Die Gladbacher kamen auf 20:11 Torschüsse, 7:3 Ecken, 60 Prozent Ballbesitz, eine bessere Pass-Quote (79:73 Prozent) und eine bessere Zweikampf-Quote (55,4:44,6 Prozent).  <p> Neben Fabian werden auch Filip Kostic und Nicolai Müller, der immerhin in Freiburg traf, in den nächsten Wochen einen Zahn zulegen müssen, wenn die gesamte Last des Tore Schießens nicht allein auf Haller liegen soll.   <p> Nun haben die Augsburger sogar die internationalen Startplätze im Blick — nur zwei Punkte fehlen auf Rang 4, gar nur einer auf den Sechstplatzierten Gladbach. Dennoch wird die Zielsetzung nicht revidiert. <p>  Insofern liegt die Vermutung tatsächlich nahe, dass selbst die mittlerweile etwas aufgepeppte Mannschaft in den kommenden Monaten häufiger an ihre Grenzen stoßen wird — was einem gelungenen Auftakt aber nicht unbedingt im Wege stehen muss.  <p> Gegen keinen anderen Bundesliga-Konkurrenten haben die Münchner in den letzten Jahren eine schlechtere Ausbeute.  </pre>


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<pre> „Sie waren besser als wir, vor allem in den ersten 25 Minuten. Sie waren schneller und besser in den Zweikämpfen. Es war gefährlich – sie hatten Chancen oder Halbchancen, weil wir nicht gut verteidigt haben. Es war zu leicht, Chancen gegen uns zu kreieren.“  <p> Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison der Augsburger: Sie spielen gut, punkten aber zu wenig und kassieren gegen Ende immer wieder ein Gegentor. Insgesamt sieben Gegentreffer hat der FCA schon ab der 80. Minute hinnehmen müssen.  <p>  Weil den bayrischen Schwaben dies mit fortschreitender Saisondauer immer weniger gelingt, durften Statistiker in den letzten acht Partien lediglich ein Erfolgserlebnis notieren; insgesamt wurden in diesem Zeitraum nur fünf von möglichen 24 Punkten geholt. <p>  für eine Mannschaft, die bisher keinerlei Erfahrungen mit dem Tanz auf drei Hochzeiten vorzuweisen hat, ist es absolut erstaunlich, dass sich das gesamte Personal selbst eingangs der finalen Woche noch immer gänzlich unbeeindruckt von der Mehrfachbelastung zeigt.  <p> Da allerdings die unmittelbare Konkurrenz ebenfalls Punkte holen konnte, ist der Vorsprung Stuttgarts auf den Relegationsplatz mit zwei Zählern alles andere als beruhigend. Die Fix-Abstiegsränge sind schon deutlich weiter entfernt.  </pre>


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